04. 10. 2011 Johannesburg, University of the Witwatersrand, Konzert
05. 10. 2011 Potchefstroom, Aardklop National Arts Festival, Konzert
06. 10. 2011 Cape Town, University of Cape Town, Konzert
07. 10. 2011 Cape Town, University of Cape Town, Masterclass
08.10. 2011 Stellenbosch, Stellenbosch University Kemus-Reihe, Konzert
10. 10. 2011 - Potchefstroom, North-West University, School of Music, Masterclasses und Workshops
11. 10. 2011, Masterclasses und Workshops
12. 10. 2011, 19.30 Konzert, Conservatoire Hall
14. 10. 2011 Durban, University of KwaZulu-Natal
Programm:
Martin Jaggi, elftöner (2010)
Für Mezzosopran, Flöte/Bass-Flöte, Cello, Klavier und Schlagzeug
Michael Pelzel, Haikus (2010)
Für Mezzosopran, Bass-Flöte/Piccolo, Cello, Klavier und Schlagzeug
Alfred Zimmerlin, Auftragswerk (2010/11)
Für Cello und Klavier
Jürgen Bräuninger, Auftragswerk (1910/11), UA
Für Sopran, Flöte, Cello, Klavier und Schlagzeug
Hannes Taljaard, Auftragswerk (1910/11), UA
Für Sopran, Flöte, Cello, Klavier und Schlagzeug
Hendrik Hofmeyr
Ein Stück aus Hendrik Hofmeyrs Repertoire an Kammermusik
Andile Khumalo, Trio (2004/05)
Für Flöte, Cello und Klavier
Werkbeschreibungen
elftöner (2010)
Martin Jaggi hat dieses Stück anfangs dieses Jahres für unser Ensemble geschrieben. Er vertonte fünf Texte des Schweizer Dichters Urs Allemann (*1948), der als Grundlage bestehende Gedichte benützt (meistens klassische, z.B von Friedrich Hölderlin), deren Worte zertrümmert und neu zusammensetzt. Einige der neu entstandenen Worte haben eine Bedeutung, andere nicht, und es geht sicher nicht darum, den Sinn der Texte zu entschlüsseln. Es ist der neu entstandene Sprachklang, der uns in seinen Bann zieht und oft zum Schmunzeln bringt. 'Elftöner' heissen die Texte, weil sie das Formmuster des jambischen Elfsilblers einhalten. Mit den Melodien und Rhythmen, die Martin Jaggi für Allemanns Texte gefunden hat, entsteht ein spannendes, faszinierendes Hörerlebnis.
Haikus (2010)
Michael Pelzel schreibt: Die '16 Haikus' von Jorge Luis Borges sind ganz kurze Texte, welche knappe, assoziative Stimmungs- oder Gefühls(ab)bilder in den Raum stellen, wobei vieles unausgesprochen und offen bleibt. Tiefsinnig und subtil ausgearbeitet, öffnen sich sofort Assoziations- ja gar Klangräume (lejos un trino, Callan las cuerdas./ La música sabía/ lo que yo siento).Mich hat die 'erdige, braun-blaue' Sprache von Borges schon immer sehr fasziniert und nachhaltig zu Klangbildern inspiriert. Die ausdrucksstarken Haikus haben mich zu einer relativ schlichten musikalischen Vertonung oder Kommentierung angeregt. Ein kurzes Instrumentalvorspiel, sowie zwei kurze Zwischenspiele, welche ihrerseits wiederum Varianten des Vorspiels sind, gruppieren jeweils zwei Haikupaare zusammen.Musikalisch wird mit ganz schlichten, punktuellen Aktionen und Gestalten der Text be-, respektive ausgeleuchtet.
Alfred Zimmerlin, Auftragswerk (2010/2011)
Wir bewundern das musikalische Schaffen von Alfred Zimmerlin und wollten deshalb etwas von ihm zur Aufführung bringen. In seinem Werkverzeichnis fanden wir ein Stück für Cello und Klavier. Als die Pianistin Alfred Zimmerlin anrief und ihn um Noten bat, war er von unserer Idee, dieses Stück zu spielen, nicht gerade angetan. Er meinte, es sei doch ziemlich alt und vielleicht etwas überholt. Auf die spontane Frage, ob er nicht etwas Neues für uns schreiben könnte, antwortete Alfred Zimmerlin: 'Mach ich.' Und jetzt sind wir sehr gespannt auf das Stück, das er für uns schreiben wird.
Jürgen Bräuninger, Auftragswerk (1910/11), UA
Für Sopran, Flöte, Cello, Klavier und Schlagzeug
Hannes Taljaard, Auftragswerk (1910/11), UA
Für Sopran, Flöte, Cello, Klavier und Schlagzeug
Hendrik Hofmeyr
Momentan sind wir dabei, aus Hendrik Hofmeyrs reichhaltigem Repertoire an Kammermusik ein Stück auszuwählen.
Pieter Kooij schrieb über Hendrik Hofmeyrs Musik (Streichquartett, gespielt in London 1999 and Kapstadt 2000): 'Die intellektuelle Kraft und die Fähigkeit zu strukturieren, die dieses Werk auszeichnen, sind sehr beeindruckend. Aber es sind die schönen Melodien, die wunderbar anrührenden Stimmungen und die Zugänglichkeit der reichen Musik, die besonders begeistern.' (Die Burger, 1.6.2000)
Andile Khumalo, Trio (2004/05)
Für Flöte, Cello und Klavier
Der Komponist Michael Pelzel begleitet unsere Reise. Bei seinem längeren Aufenthalt zu Beginn dieses Jahres knüpfte er zahlreiche Kontakte mit Universitäten, Veranstaltern und Musikern. Er hat uns auch die Ansprechpartner für unsere Tournee vermittelt. Michael Pelzel wird an verschiedenen Orten workshops und Masterclasses halten.