Medienecho

Das Ensemble hat einen Kernbestand und wird je nach Projekt ergänzt. In den nachfolgend zitierten Konzertbesprechungen sind folgende Gäste genannt: Ingrid Karlen, Klavier (für ›Nächtliche Blume‹), Robert Koller, Bariton (für ›Nächtliche Blume‹), Sylvia Nopper, Sopran (für ›Nächtliche Blume‹ und ›made in switzerland‹), Matthias Würsch, Schlagzeug (für ›Nächtliche Blume‹).

Musiktheater nächtliche Blume


Das Bieler Tagblatt / 12.06.2007 / Daniel Andres

Feinsinnige Klänge zu Paul Klee

... dazu hat die sozusagen perfekte Interpretation durch die Sängerin und die Instrumentalisten wesentlich beigetragen. Sylvia Nopper ist auf zeitgenössische Musik spezialisiert und singt die schwierigen Texturen lupenrein und mit betörender Stimme. Und manchmal waren Singstimme und Flöte kaum auseinanderzuhalten, auch andere klangliche Annäherungen zwischen Klavier und Perkussion, Cello und Flöte waren interessant ... insgesamt konnten Komponist und Interpreten gleichermassen herzlichen Beifall für ein gelungenes Werk und eine absolut adäquate Aufführung entgegennehmen ...



Le Journal du Jura / 12.06.2007

Poésies en musique

… un relâchement bénéfique qui amène l’auditeur à s’émerveiller des harmonies de la voix de la soprano. Les autres musiciennes sont tout aussi exceptionnelles. Elles comprennent sans détour la rythmique complexe. Elles se sont données à cœur joie au jeu scénique … La sopraniste Sylvia Nopper, la flûtiste Barbara Bossert, la pianiste Ingrid Karlen, la violoncelliste Martina Brodbeck, le bariton Robert Koller et le percussioniste Matthias Würsch forment un ensemble harmonieux …



Aargauer Zeitung - MLZ / 08.06.2007 / Michael Heisch

Farben- und gestenreich

... das hochkarätig besetzte Ensemble (Sylvia Nopper, Sopran; Barbara Bossert, Flöten; Martina Brodbeck, Violoncello, Matthias Würsch, Schlagzeug, Robert Koller, sprechender Bariton) spielte zwei Werke des Schweizer Komponisten Jost Meier ... Die «Galgenlieder» (nach Christian Morgenstern) boten den idealen und stimmungsvollen Programmauftakt. Die drei kompakt durchkomponierten Lieder (sehr abwechslungsreich in der Grundstimmung) und die farbigen Klangkombinationen lassen keine Wünsche offen ... So viele zeitgenössische Tonsetzer brüten über neuen Kompositionsstrategien und Ausdrucksformen - doch Jost Meier greift auf altbewährte Schemen zurück, ohne hierbei banal oder rückständig zu wirken. Das gelingt ihm auch bestens in der Komposition ›Nächtliche Blume‹, deren Titel auf das gleichnamige Bild von Paul Klee verweist. Die Musik trägt mit manchen tonalen Momenten eine lyrische Grundierung ...



made in switzerland


Zürcher Landzeitung / 07.04.2008 / Sibylle Ehrismann

Musik, die flüstert, wispert, singt und tanzt

... die Schweizer Qualitätsmarke einmal anders: die Stücke von Hans Ulrich Lehmann und Iris Szeghy ergaben einen eindringlich poetischen Abend ... die Sängerin Sylvia Nopper, die Flötistin Barbara Bossert und ie Cellistin Martina Brodbeck zeigten die enorme Spannweite ihres Ausdruckspotentials ... ›Tantris‹ von Hans Ullrich Lehmann forderte ein stetes Ausloten des Grenzbereichs zwischen Flüstern und Singen, eine Virtuosität mit leisesten Tönen, Expressivität in feinsten Nuancen. Sylvia Nopper meisterte diese Herausforderung mit souveräner gestalterischer Kraft und einer vielschichtigen Farbpalette. Diese war wunderbar abgestimmt auf das wispernde Cello und die expressive Flöte ... Eine ganz andere ›Vokalität‹ forderte Iris Szeghy in ihrem ›Psalm‹ und in ›De Profundis‹ für Stimme und zwei Melodieinstrumente. Der ›Psalm‹ lebt vom Kontrast des schnellen Runtersprechens des Gebets und dem üppigen Lamento-Gesang. Herrlich, wie Nopper auch in ›De Profundis‹ die slawische Seele traf ohne jegliche Intonationsprobleme in den engen Reibungen mit den Instrumenten. Brilliant wurden auch die Solostücke dargeboten. Lehmanns ›Mirlitonnades‹ für Flöte solo eröffnete einen von Barbara Bossert expressiv ausgeloteten Mikrokosmos zwischen reinem Ton und ›Ton-Geräusch‹. Ganz anders der ›Slowakische Tanz‹ von Iris Szeghy, der in der Fassung für Violoncello uraufgeführt wurde. Martina Brodbeck nahm sich dem kurzen, vituosen Stück temperamentvoll an, mit wuchtigem Tanzrhythmus, gestischen Ausbrüchen und feinstem Flageolett ... Der Abend bewies eindrücklich, dass das Ensemble immer wieder spannende Tournee-Programme zu präsentieren weiss ...



Luzerner Rundschau / 20.03.2008 / Corinne Kursfeld

Licht und Musik

... um das Publikum auf die doch recht anspruchsvollen Kompositionen vorzubereiten, gaben die Musikerinnen zu Beginn des Konzertes eine kurze Einführung. Danach erklangen die ersten leisen, fast zerbrechlichen Töne ... Den Rahmen für das Konzert boten die Räumlichkeiten (einer) Galerie, (in der ) die feinen Töne von Flöte, Cello und Gesang eine unvergleichliche Atmosphäre schufen ... die Musik wurde von den drei jungen Musikerinnen grandios interpretiert ...